3. Reformrahmen: Professionalität und Kohärenz
Es muss auch weiterhin unbedingt am Prinzip der wissenschaftlichen Lehrerbildung festgehalten werden. Nur so kommen die allenthalben geforderten "reflexiven Praktiker" in die Schulen, deren Professionalität fundierte fachwissenschaftliche, fachdidaktische und pädagogische Kenntnisse und Reflexionsfähigkeit umfasst. Es ist grundsätzlich auszugehen von der Lehrbefähigung für zwei Fächer.
Wir brauchen ein kohärentes, überzeugendes Gesamtkonzept der Lehrerbildung, das Abschottung, Zersplitterung und die Selbstreferenz der einzelnen Phasen und Institutionen überwinden kann. Dabei sind nicht die Labels entscheidend, sondern "was drin ist". Lehrerbildung muss als Gesamtauftrag in den Blick kommen, der von verschiedenen Phasen und Institutionen arbeitsteilig bearbeitet wird.