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7. Kooperation von Erster und Zweiter Phase

Die 1. und 2. Phase sollten auch weiterhin tendenziell komplementäre Aufgaben im Blick auf theoretische Fundierung und praktische Qualifizierung und Situierung haben. Basis der Zusammenarbeit ist die Unterschiedlichkeit der Stärken und die Gemeinsamkeit der Aufgabe.
Notwendig ist für die Zukunft eine intensivierte und institutionalisierte Zusammenarbeit der Lehrenden in den beiden Phasen (wie in den Hamburger "Sozietäten"), einschließlich der Ermöglichung wechselseitiger Lehraufträge. Die inhaltliche Verbindlichkeit, Kontinuität und Anschlussfähigkeit der Phasen sollte über Leistungsvereinbarungen, Ausbildungsstandards und intern und extern abgesprochene Kerncurricula verbessert werden. Gemeinsame schulnahe Forschungsprojekte (wie bei der Oldenburger Team-Forschung) können die Zusammenarbeit zwischen Vertretern von Universität, Seminar und Schule auf einer neuen Ebene erheblich verbessern.
Zur Förderung der Selbstkompetenz sind modularisierte Wahl- und Wahlpflichtangebote angezeigt, die teilweise phasenübergreifend konzipiert sein können. Dabei muss gerade in der 2. Phase die grundlegende personelle und thematische Kontinuität erhalten bleiben. Bei den Prüfungen sind auch neue studien- und ausbildungsbegleitende Formen wie Portfolio-Konzepte stärker zu berücksichtigen. Eine gemeinsame Orientierung am ECTS-Leistungspunktsystem ist zu prüfen.