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8. Praxisanteile im Studium

Die Praxisanteile im Studium sind studienverträglich auszuweiten und vor allem kompetent zu gestalten und zu begleiten. Angeleitete und reflektierte Praxiserfahrungen verbessern nicht nur die Ausbildung, sondern erhöhen auch die Chancen für eine sinnvolle Auswahl des Lehrernachwuchses. Um schulische Erfahrungen für das Hauptstudium zu sammeln und die Eignung für das angestrebte Lehramt zu erproben, sind zwei bis drei Praxisphasen in den Semesterferien sinnvoll.
Zwischen Grund- und Haupt- bzw. Bachelor- und Master-Studium kann auch eine längere praktische Phase (Praxissemester) platziert werden. In diesen Phasen ist der Studierende unter Federführung des Seminars und in Zusammenarbeit mit der Hochschule in die zentralen Bereiche des Lehrerhandelns und der Unterrichtsplanung und -gestaltung einzuführen. Die Kooperation zwischen Seminar, Universität und Schule (Ausbildungslehrer) bedarf gründlicher Abstimmung.
Längere zusammenhängende Praxisphasen können zwar tiefer in die Schulwelt eintauchen lassen, bringen aber für alle beteiligten Institutionen erhebliche organisatorische Probleme. Das gilt insbesondere für ein ganzes Assistant-Teacher-Jahr, das inhaltlich nicht ausgelastet wäre und strukturell nicht zum Vorbereitungsdienst passt.